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seit dem 30.10.2007

      
Construction Systems
Marketing Ltd.
Postfach 3075
64614 Bensheim
Tel.:06251 - 790890
    
        Ü-Zeichen

Standart - Montageverfahren

  1. Wie wird das THERMOMASS - System montiert?
  2. Was ist das Wichtigste beim Einbau der Anker?
  3. Wie kann eine gute Verdichtung erzielt werden?
  4. Was ist, wenn eine Reihe Bohrungen beim Anpassen der Dämmung entfernt worden ist?
  5. Was ist zu tun, wenn ein Anker einen Bewehrungsstahl oder ein Zuschlagkorn trifft?
  6. Wird die Nachbehandlungswärme das THERMOMASS - Verankerungssystem beeinflussen?

 

 

Wie wird das THERMOMASS - System montiert?

Die Fertigteil-, vorgespannte und in Aufrichtbauweise gefertigten Systeme werden in nahezu identischen Abläufen installiert:

  • Die untere Betonschicht wird in die Schalungen eingebracht. Dieser Vorgang beginnt wenn die Schalungen gesichert wurden, die Oberflächen gereinigt sowie mit einem Trennmittel behandelt wurden und die Bewehrung eingesetzt wurde. Die Bewehrung der dünneren (äußeren, unteren) Betonschale entspricht in etwa einer Lagermatte Q188A.
  • Die vorgebohrte Dämmung wird dann über den Frischbeton gelegt (welcher bei einem Setzfließmaß von 12 bis 17mm eingebaut wird). Dies sollte unmittelbar nachdem die untere Lage verdichtet und abgezogen wurde geschehen, jedoch stets nach max. 15 bis 20 Minuten nach Einbau, um von einer plastischen Mischung ausgehen zu können.
  • Die Anker sollten umgehend in die vorgebohrten Bohrungen durchgeführt werden.
  • Der Beton um die Anker sollte dann verdichtet werden. Das Begehen der Dämmung in der Nähe jedes Ankers und ein Fußabdruck auf jeder Seite des Ankers können dies effektiv ermöglichen. Dies würde den Beton dazu führen, in den Spalt auf die unteren Seite des Ankers zu fließen. Bei Fertigteilbetonagen kann eine zusätzliche Verdichtung mittels Schalungsrüttler erfolgen. Zusätzlich hierzu liefert die Composite Technologies Corporation ein Rüttelgerät für Dämmungen mit einer Dicke stärker 75mm.
  • Die Bewehrung und die Beschläge der zweiten Betonschale sollten eingesetzt werden.
  • Schließlich wird die obere Betonschale eingebaut. (Anmerkung: Wenn die obere Betonschale nicht sofort eingebaut werden kann, sollte sie erst dann eingebaut werden, wenn die untere Betonschale völlig abgebunden ist).

 

Kontaktieren Sie die Construction Systems Marketing oder die Composite Technologies Corporation für Einbauanleitungen bei spezifischen Anwendungen.

 

 

 Was ist das Wichtigste beim Einbau des Ankers?

Es muss eine Betonverdichtung um die Kerben der Anker vorliegen, damit die Festigkeit sich entwicklen kann.

 

Wie kann eine gute Verdichtung erzielt werden?

Durch begehen oder durch Fußabdruck auf beiden Seiten der Anker (häufig auch als "THERMOMASS Shuffle" bezeichnet) erlaubt es, den plastischen Frischbeton um die Kerben des Ankers zu fließen. Eine gute Verdichtung kann erreicht werden durch Positionieren der Dämmung, den Anker setzen und die Dämmung unmittelbar nach Einbringen der unteren Betonschale "betreten" (unter normalen Bedingungen binnen 20 Minuten).

Anmerkung: Die Abbindezeit hängt von vielen Faktoren ab, einschließlich (aber nicht ausschließlich) von der Betonrezeptur, -temperatur, Umgebungs- und Schalungstemperatur sowie von der Mischzeit. Der Betonbauer muss sicherstellen, dass der Beton vor Einbau der Anker noch nicht mit der Erstarrung begonnen hat.

 

 

Was ist, wenn eine Reihe Bohrungen beim Anpassen der Dämmung entfernt worden ist?

Eine neue Reihe von Bohrungen sollte in die Dämmung mittels eines Bohrers mit einem Durchmesser von 11 mm erstellt werden. Die neue Bohrlochreihe sollte nicht näher als 100 mm und nicht entfernter als 200 mm vom Rand der Dämmung sein.

 

 

Was ist zu tun, wenn ein Anker einen Bewehrungsstahl oder ein Zuschlagkorn trifft?

Entfernen Sie den Anker und führen Sie ihn erneut so unter einen Winkel ein, dass er die Störung umgeht.

 

Wird die Nachbehandlungswärme das THERMOMASS - Verankerungssystem beeinflussen?

Die Anker werden nicht beeinflusst. Einzelne Dämmungen werden jedoch bei ca. 71 °C aufweichen. Extrudierte Polystyrole werden sich ausdehnen und geschäumte Polystyrole können schmelzen. Die Nachbehandlungstemperaturen (die Kombination aus Hydratationswärme und aufgebrachte Nachbehandlungswärme) in der unteren Betonschale sollten sorgfältig in der Nähe des Tafelmittelpunkts überwacht werden. Die Temperaturen dürfen 60 bis 65°C nicht überschreiten.